Philosophie

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Harmonie zwischen Pferd und Reiter – eine Harmonie, die nicht erzwungen, sondern in feiner, achtsamer Kommunikation entsteht. Jedes Pferd ist ein Individuum, mit eigenen Bedürfnissen, Talenten und Grenzen. Deshalb betrachte ich die Ausbildung stets als einen individuell gestalteten Weg, der zugleich gesunderhaltend wirkt und die natürlichen Stärken fördert.

Die Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten eröffnet dabei unterschiedliche Zugänge, die den Dialog zwischen Mensch und Pferd vertiefen und zu einem beständigen gemeinsamen Wachsen führen. In all dem liegt für mich auch die Verantwortung, das Wissen der alten Reitmeister nicht nur zu bewahren, sondern es weiterzugeben und im heutigen Reiten neu aufleben zu lassen – als lebendige Tradition, die uns lehrt, Respekt, Geduld und Feinfühligkeit in jeder Begegnung zum Ausdruck zu bringen.

Die Verbindung von klassischer Reitkunst und moderner Körperarbeit bildet den Kern meiner Philosophie.

Durch gezielte Faszientherapie und feine Faszienarbeit unterstütze ich die Beweglichkeit, Geschmeidigkeit und Gesunderhaltung des Pferdes. In der Dressur – von den Grundlagen bis hin zu klassischen Lektionen – wird dieses Fundament aufgegriffen und weiterentwickelt.

Die Arbeit an der Hand eröffnet dabei einen wertvollen Zugang, um das Pferd ohne Reitergewicht gymnastizierend zu fördern, Haltung, Balance und Durchlässigkeit zu verfeinern. So entsteht ein Training, das nicht nur leistungsorientiert, sondern vor allem ganzheitlich und gymnastizierend wirkt – zum Wohl des Pferdes und in Harmonie mit seinem natürlichen Bewegungsapparat.

Wahre reiterliche Harmonie entsteht dort, wo biomechanisches Verständnis, feine Kommunikation und gegenseitiger Respekt zu einer Einheit verschmelzen.